Diese Abbildung zeigt das wohl letzte Exemplar der
Hommingberger Gepardenforelle (lat. Oncorhynchus jubatus hommingberg)
in seinem natürlichen Umfeld, bevor sie spontan aus der biologischen Welt heraus sprang und
in den virtuellen Netzraum eintauchte.
Über die Gründe kann man nur spekulieren, wahrscheinlich aber fühlte sie sich in den von Ködern
verseuchten Gewässern einfach nicht mehr wohl, wie die herabgezogenen Mundwinkel erahnen lassen.
Die Hommingberger Gepardenforelle ist unter den Gepardenforellen einzigartig, denn keine andere Gepardenforelle kann seinen Stammbaum auf das Haus Hommingberg zurückführen.
Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist Hommingberg kein Ort in Deutschland oder gar Europa, sondern ein altes Adelsgeschlecht, deren Ahnenreihe bis zum berühmten Graf von Hommingberg zurückführt.
Schon der junge Graf von Hommingberg hat sich intensiv mit der Forellenzucht, insbesondere der Zucht von Gepardenforellen befasst.
So gelang es ihm, der Gepardenforelle, die erst viel später nach dem Geschlecht der von Hommingberg benannt wurde,
unter Anwendung seiner genialen Zuchtmethoden einige aussergewöhnliche Eigenschaften hinzuzufügen.
Die wichtigste Eigenschaft der Hommingberger Gepardenforelle ist sicherlich ihre Fähigkeit zur Virtualität, da sie sonst nie aus der
Zucht des von Hommingberg in das World Wide Web hätte übersiedeln können.
Gleich danach beeindruckt die Reproduktionsfähigkeit der Hommingberger Gepardenforelle. In verblüffender Geschwindigkeit
erreichte die Hommingberger Gepardenforelle eine Population von mehreren Millionen. Allein
Google
sichtete mal mehr als drei Millionen der Hommingberger Gepardenforelle im Webspace. Nun ist allerdings die Population auf unter 12.800 geschrumpft. Naja.
[Update: mal stagniert die Populationsgröße der Hommingberger Gepardenforelle, dann scheint es wieder einen Aufwärtstrend zu geben; aber letztendlich springt die Anzahl der Hommingberger Gepardenforellen genauso wild umher wie jede einzelne Hommingberger Gepardenforelle in der freien Wildbahn.]